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Was ich so lese…

Ein paar Buchempfehlungen von mir – vorallem Bücher über aktuelle Geschehnisse, Subkulturen, klassischer Literatur oder welche, die dem Zeitvertreib in der Kaserne nach Dienstschluss gelten.

Und in der Hölle mach ich weiter von Tucker Max: DAS absolut geilste Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Wie ich allein schon drauf aufmerksam geworden bin. Rückseite: „Ich heiße Tucker Max und ich bin ein Arschloch“ – Dingdingding das Buch muss ich haben. Biographische Geschichten darüber, wie er sich volllaufen lässt, Weiber vögelt und Idioten/fette Weiber verarscht. Ich mein – wie geil ist das denn. Ich habe mein persönliches Arschloch-Idol gefunden. Ich hab´s immer im Zug gelesen und ich musste stellenweise laut loslachen weil es so urkomisch geschrieben ist. Ein Szene hab ich da in Erinnerung, als die Typen sich besoffen für christliche Rapper ausgeben um Weiber klarzumachen. Und es funktioniert! Genial.

Die Offensive von M. Reilly: Ein Buch, dass ich auf Übung gelesen habe. Es hat sich beworben mit „Action wie im Kino„. Der Anfang ist ein bisschen schwierig zu lesen, vorallem muss man erstmal reinkommen in die Erzählweise, da alles doch sehr schnell geht. Es geht TomClancy-like um eine Verschwörung, den Präsidenten, KillerViren, versteckte Bomben etc. Wenn die Geschichte in Fahrt kommt ist es wirklich vollgepackt mit Action aber man merkt irgendwie, dass die Bilder dazu fehlen und man sich viele Orte, Fahrzeuge und Feindkonstellationen zurechtdenken muss. Aber dafür gibts jede Menge Geballere und Geprügel mit sympathsichen Charakteren. Nicht schlecht.

The Alphabet of Manliness von Maddox: Ein absolut männliches Buch. Ich hab mir stellenweise fast in die Hose geschissen vor lachen weil es so absurd zutreffend ist. Ist auf englisch aber gut verständlich. Praktisch ein Alphabet für Männer. Was Größe und Form der  Titten über den Charakter einer Frau aussagen, Warum Norris, Chuck einfach die coolste Sau ist und wie ein „dropkick to the face“ zu bewerkstelligen ist. Großartig.

Generation Kill von Evan Wright: Ein gutes (und mittlerweile auch berühmtes) Werk über die Menschen in den Uniformen, die die erste Welle des 3.Golfkrieges an vorderster Front miterlebt haben. Als Generation, die mit Videospielen und gewaltverherrlichender Musik aufgewachsen ist, liest man hauptsächlich von den Menschen und weniger vom Kriegsgeschehen selber, vorallem die Dialoge und der schwarze Humor, mit denen die Soldaten dem Geschehen begegnen tragen zur Unterhaltung bei.

Der letzte Wunsch von A. Spakowski: Fantasy zum Reinschmökern mit vielen kleinen Geschichten abseits der Hautpstory, vorallem wenn man gerade mal abspannen will, ohne großartig nachzudenken oder über gewisse Themen Bescheid zu wissen. Zwar ist die Sprache technisch gesehen nicht gerade die Beste, aber die Dialoge und vorallem der Hauptcharakter (der ne coole Sau ist) machen das wieder gut. Es geht um Geralt, der im Fantasymittelalter allerlei Monster für Geld slay0rt und dabei immer wieder in Konflikte gerät, wie dem Paradoxon des kleineren Übels. Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und auch der zweite Band liegt schon bei mir. Mittlerweile auch Teil 3 gelesen – kanns kaum erwarten wie es weiter geht, wird immer besser. Die Geschichte ist jetzt aber zusammenhängend.

White Line Fever von Lemmy: – die Autobiographie des Motörhead-Frontman. Ein verdammt-geiles Leben hat der Typ geführt. Frauen, Drogen und Rock´n Roll. ICh beneide diesen Mann. Zwar hat das Buch nen Durchhänger so nach dem ersten 1/3 (da ich mich nicht so wirklich mit den Bands Englands der 60er Jahre auskenn) aber gerade gegen Ende wird das Buch verdammt interessant. Aber auch seine Drogenerfahrungen am Anfang sind verdammt lustig.

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